Bad Schwartau warnt vor Auswirkungen der Fehmarnbelt-Anbindung
Die Stadt Bad Schwartau warnt vor erheblichen Beeinträchtigungen durch die geplanten Hinterlandanbindungen für die feste Fehmarnbelt-Querung. Bürger werden aufgefordert, sich am Planfeststellungsverfahren zu beteiligen.

Die Stadt Bad Schwartau im Kreis Ostholstein hat Bedenken hinsichtlich der Planungen für die Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbelt-Querung geäußert. Bürgermeisterin Katrin Engeln warnt vor deutlichen Auswirkungen, die auf die Stadt zukommen werden.
Während der voraussichtlich vierjährigen Bauzeit sind für die Anwohner Einschränkungen im Bahnverkehr, vermehrter Lärm, Schwertransporte und allgemeine Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Nach Fertigstellung des Projekts sollen bis zu acht Meter hohe Lärmschutzwände das Stadtbild prägen und es nachhaltig verändern.
Zusätzlich rechnet die Stadt mit negativen Folgen für Waldflächen und das Stadtklima. Eine dauerhafte Belastung durch zunehmenden Güterverkehr wird ebenfalls prognostiziert. Die Stadt fordert ihre Bürger auf, die öffentlich ausgelegten Planungsunterlagen einzusehen und bis Ende Juli Einwendungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens einzureichen.
Am 1. Juli veranstaltet die Stadt eine Informationsveranstaltung in der Krummlandhalle, um die Bürger über die Planungen aufzuklären und Fragen zu den zu erwartenden Konsequenzen zu beantworten.