Baidu sieht sich Sammelklage wegen angeblicher Falschangaben gegenüber
Die Anwaltskanzlei Schall, Brown & Schwartz LLP hat eine Sammelklage gegen Baidu, Inc. eingeleitet, da das Unternehmen die Performance seines KI-Geschäfts falsch dargestellt haben soll.

Die Anwaltskanzlei Schall, Brown & Schwartz LLP (SBS) hat eine Sammelklage gegen Baidu, Inc. wegen angeblicher Verstöße gegen das US-Wertpapierhandelsgesetz eingereicht. Der Zeitraum der Klage erstreckt sich vom 18. November 2025 bis zum 17. August 2026.
Im Kern der Klageschrift steht der Vorwurf, dass Baidu gegenüber dem Kapitalmarkt irreführende Aussagen getroffen hat. Demnach habe das Unternehmen die Fähigkeit seines KI-Bereichs überbewertet, die rückläufigen Umsätze im traditionellen Marketinggeschäft auszugleichen. Investoren machen geltend, dass diese öffentlichen Aussagen materiell irreführend waren und zu finanziellen Verlusten geführt haben.
Bis zum 13. November 2026 können sich betroffene Aktionäre melden, um als Klägervertreter in dem noch nicht zertifizierten Verfahren aufzutreten.