Baidu strebt duale Primärnotierung an der Börse Hongkong an
Das chinesische Technologieunternehmen Baidu hat die Umwandlung seiner Sekundärnotierung an der Börse Hongkong in eine duale Primärnotierung beantragt, was den Handel sowohl in den USA als auch in Hongkong ermöglicht.

Das chinesische KI-Unternehmen Baidu hat ein Update zu seinen Plänen bezüglich der freiwilligen Umwandlung seines Sekundärlistings an der Börse Hongkong (Stock Exchange of Hong Kong) in eine duale Primärnotierung gegeben. Das Unternehmen hat den Antrag bei der Hongkonger Börse eingereicht und erwartet, dass die Umwandlung vorbehaltlich der Zustimmung innerhalb des laufenden Jahres wirksam wird. Nach erfolgreicher Umwandlung wären die Aktien von Baidu sowohl an der Nasdaq in den USA als auch an der Börse Hongkong primär notiert.
Das Unternehmen erklärte, dass dieser Schritt Teil seiner Strategie sei. Vorgeschlagene Resolutionen für eine bevorstehende außerordentliche Hauptversammlung sehen die Genehmigung von Mandaten für den Rückkauf eigener Aktien und die Ausgabe neuer Aktien vor. Diese Mandate würden sowohl Stammaktien der Klasse A als auch die American Depositary Shares (ADS) des Unternehmens umfassen.
Baidu hat außerdem die Einführung eines neuen Aktienoptionsplans für 2026 vorgeschlagen. Dieser Plan soll den Listing-Regeln der Hongkonger Börse für Aktienprogramme, die die Ausgabe neuer Aktien beinhalten, entsprechen. Das Unternehmen plant zudem, seine Satzung zu aktualisieren, um sie an die regulatorischen Anforderungen anzupassen und daraus resultierende Änderungen vorzunehmen.
Die duale Primärnotierung ist abhängig von Faktoren wie Marktbedingungen und der Einholung notwendiger regulatorischer Genehmigungen. Baidu hat zugesagt, weitere Ankündigungen zu wesentlichen Aktualisierungen zu machen. Das Unternehmen ist seit 2000 an der Nasdaq gelistet und unterhält seit 2021 ein Sekundärlisting in Hongkong.