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Bantleon: Eurostoxx50 und S&P 500 zeigen Aufwärtspotenzial

Analyst Alexander Posthoff sieht in den jüngsten Korrekturen des Eurostoxx50 und S&P 500 eine Verbesserung der technischen Indikatoren, die Raum für zukünftige Gewinne schafft.

9. Oktober 2026
Bantleon: Eurostoxx50 und S&P 500 zeigen Aufwärtspotenzial

Der Analyst Alexander Posthoff von Hermann Bantleon GmbH bewertet die jüngsten Kurskorrekturen der Aktienindizes Eurostoxx50 und S&P 500 als moderat. Diese haben laut seiner Analyse das technische Bild aufgehellt und schaffen somit Potenzial für zukünftige Kurssteigerungen.

Der Eurostoxx50 hat seit seinem Höchststand etwa 6 % verloren und notiert wieder auf dem Niveau vom Juli. Posthoff hebt hervor, dass die Unterstützungslinie bei 6.200 Punkten gehalten hat und eine davor gebildete „Hammer“-Chartformation auf eine mögliche Bodenbildung hindeutet. Ein Rücksetzer bis zum 200-Tage-Durchschnitt bei 6.063 Punkten wird als begrenzt eingeschätzt, ein Unterschreiten der Marke von 6.000 Punkten als unwahrscheinlich. Das bevorzugte Szenario sieht einen Ausbruch aus dem seit August bestehenden Abwärtstrend.

Die markttechnischen Indikatoren unterstützen die positive Einschätzung. Der MACD-Indikator nähert sich einem Kaufsignal, die Marktbreite hat sich nach oben gedreht und die Stochastik zeigt ein überverkauftes Niveau. Dies signalisiert erhebliches Erholungspotenzial.

Der S&P 500 Index hat bisher nur etwa 3 % von seinem Höchststand verloren und bewegt sich seit Mai seitwärts. Eine Formation nach der jüngsten Fed-Sitzung deutet auf eine mögliche Zwischenbodentiefe bei 7.507 Punkten hin. Posthoff betrachtet Rücksetzer als Kaufgelegenheiten, da die Unterstützungszone zwischen 7.250 und 7.300 Punkten stark ist. Ein Ausbruch nach oben könnte den Index bis Jahresende in den Bereich von 8.000 bis 8.200 Punkten führen.

Die zunehmend pessimistische Anlegerstimmung, gemessen beispielsweise im AAII Investor Sentiment Survey durch einen Rückgang der Bullen, wird als antizyklisches Kaufsignal interpretiert. Dies deutet darauf hin, dass sich die Märkte einer Bodenbildung nähern könnten.

Originalquelle: bantleon.com