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BCG und TU München starten Forschungspartnerschaft zu KI-Strategien

Die Boston Consulting Group und die TU München untersuchen im Rahmen eines neuen Forschungsclusters, wie Unternehmen KI strategisch zur Wertschöpfung einsetzen können.

5. November 2026

Die Boston Consulting Group (BCG) und der Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München (TUM) haben das „BCG + TUM AI Strategy Research Cluster“ gegründet. Ziel der Kooperation ist es, die Lücke zwischen wissenschaftlicher Theorie und unternehmerischer Praxis bei der Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI) zu schließen.

Im Fokus steht die Analyse, warum viele KI-Projekte trotz technologischer Einführung hinter den Erwartungen bei Umsatz und Rentabilität zurückbleiben. Die Forschungspartner untersuchen, wie KI-Lösungen strukturell und strategisch in Unternehmenskulturen verankert werden können. Dabei spielen nicht nur technische Aspekte eine Rolle, sondern insbesondere die organisatorische Führung durch Manager außerhalb der IT-Abteilungen.

Dr. Andrej Levin, Partner bei BCG, betont, dass KI erst dann ihr volles Potenzial entfaltet, wenn sie tief in die Kernprozesse der Unternehmen eingebettet ist. Das Forschungsteam will hierfür theoretische Fundamente erarbeiten und in die Praxis umsetzen. Dr. Isabell Welpe von der TUM ergänzt, dass die Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe und praktischer Erfahrung helfen soll, neue Standards für die strategische Integration von KI zu setzen.

Die Zusammenarbeit umfasst neben der Forschung auch Lehraktivitäten, darunter eine Vorlesung zum Thema Wertschöpfung durch KI ab dem Wintersemester 2025. Zudem sind regelmäßige Dialogformate mit der Wirtschaft geplant, um die gewonnenen Erkenntnisse in die breitere Unternehmenslandschaft zu tragen.

Originalquelle: bcg.com