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Verbraucher

BCG: Rezessionsdenken bei Konsumenten verfestigt sich

Eine BCG-Umfrage aus dem Jahr 2012 zeigt, dass Konsumenten in wichtigen Märkten finanzielle Unsicherheit empfinden und sich auf eine lange Phase niedrigen Einkommenswachstums vorbereiten.

15. Juni 2026
BCG: Rezessionsdenken bei Konsumenten verfestigt sich

Konsumenten in entwickelten Märkten zeigen laut einer Umfrage der Boston Consulting Group (BCG) aus dem Jahr 2012 eine tief verwurzelte "Rezessionsmentalität". Sie fühlen sich finanziell unsicher und sind auf eine anhaltende Phase mit geringem oder keinem Einkommenswachstum eingestellt.

Die elfte jährliche "Consumer Sentiment Survey", die über 22.000 Verbraucher in 16 Ländern befragte, ergab, dass die Ängste in vielen Märkten das Niveau von 2008-2009 erreichten oder fast erreichten. Wichtige Ergebnisse zeigten, dass die Verbraucher Regierungen für wirtschaftliche Turbulenzen verantwortlich machten, weit verbreiteten Pessimismus hinsichtlich der Erholungsgeschwindigkeit äußerten und Arbeitsplatzängste hatten, insbesondere in den USA und Europa, wo jeder vierte Befragte um seine Beschäftigung bangte.

Nur wenige in den entwickelten Ländern glaubten, dass ihre Kinder ein besseres Leben führen würden im Vergleich zu denen in China und Indien, wo der Optimismus höher war. Werte wie Geld sparen und gesund bleiben gewannen erheblich an Bedeutung, während die Ausgaben für Luxusgüter zurückgingen. China stellte einen relativen Lichtblick dar, auch wenn einige Konsumentensegmente dort ebenfalls eine erhöhte Besorgnis meldeten.

Dieser allgegenwärtige Pessimismus bot Chancen für Unternehmen, die in der Lage waren, kostengünstigere Lösungen zu entwickeln, Kunden effektiv zu segmentieren und "erschwingliche Luxusgüter" anzubieten. Die Studie identifizierte drei zentrale Konsumentenverhaltensweisen: Investitionen in Bildung, erhöhte Sparquote und die Suche nach Wert.

Originalquelle: bcg.com