BCG: ESG in Post-Merger-Integrationsprozesse integrieren
Boston Consulting Group hat eine Analyse veröffentlicht, die hervorhebt, dass die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) während der Post-Merger-Integrationsphase Mehrwert schaffen kann. Eine reine Fokussierung auf Risikomanagement ist unzureichend.

Boston Consulting Group (BCG) betont, dass die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) während der Post-Merger-Integrationsphase (PMI) entscheidend für die Wertschöpfung ist. Eine bloße Risikobewältigung reicht nicht aus; Unternehmen sollten die Integration nutzen, um ihre ESG-Strategie zu stärken.
Laut BCG prüfen Investoren, Kunden, Mitarbeiter und Regulierungsbehörden die ESG-Implikationen von Transaktionen zunehmend. Während die Risikominderung wichtig ist, sollten Unternehmen auch Wert schaffen, indem sie ESG-Ziele strategisch in den gesamten PMI-Prozess einbetten. Dies erfordert die Abstimmung von Zielen und Roadmaps sowie die Nutzung effektiver Kennzahlen, Daten und Berichtstandards.
Die Analyse zeigt einen wachsenden Trend bei der Integration von ESG-Themen in Fusionen und Übernahmen. Das Volumen ESG-bezogener Transaktionen ist in den letzten Jahrzehnten erheblich gestiegen, was die Erkenntnis widerspiegelt, dass Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung den Shareholder Value verbessern. ESG-Vorreiter übertreffen ihre Wettbewerber oft in Bezug auf Rentabilität und Marktbewertung.
BCG empfiehlt, dass Unternehmen während des PMI-Prozesses eine ehrgeizigere ESG-Strategie verfolgen, ihre Betriebsmodelle zur Erreichung von ESG-Zielen überdenken und die ESG-Kultur in der kombinierten Organisation stärken sollten. Dies beinhaltet die Implementierung bewährter Praktiken, die Einrichtung datengesteuerter Überwachung und die klare Kommunikation des Engagements für die ESG-Agenda.