BCG-Studie: Konsumenten setzen verstärkt KI bei der Shopping-Planung ein
79 Prozent der Konsumenten planen Käufe bei den anstehenden Sales, wobei die Nutzung generativer KI für die Produktsuche signifikant zunimmt.

Die jährliche Black-Friday-Studie der Boston Consulting Group (BCG) unterstreicht eine veränderte Herangehensweise der Verbraucher an die Saisonschlussverkäufe. Angesichts von Preissteigerungen bei Alltagsprodukten zeigen sich Konsumenten vorsichtiger und planen ihre Käufe strategischer: 77 Prozent verschieben geplante Ausgaben bewusst auf den Aktionszeitraum.
Ein wesentlicher Trend ist der Anstieg der KI-Nutzung. 48 Prozent der Befragten nutzen generative KI zur Produktrecherche und zum Preisvergleich, was einem Anstieg von 9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Trend zeigt sich mittlerweile in fast allen Altersgruppen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die reine Preisgestaltung als Differenzierungsmerkmal für Einzelhändler nicht mehr ausreicht. Laut BCG müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie in KI-gestützten Suchumgebungen präsent sind. Zudem bevorzugen Kunden bei der Rabattierung klare, einfache Nachlässe gegenüber komplexen Treueprogrammen oder spielerischen Elementen.