BCG-Bericht: Weltweites Vermögen 2025 gestiegen, aber ungleich verteilt
Der BCG Global Wealth Report 2026 zeigt, dass das globale Nettovermögen 2025 um 9,3 % auf über 333 Billionen US-Dollar stieg. Das Wachstum war jedoch regional und nach Anlegertypen sehr unterschiedlich.

Das weltweite Nettovermögen ist im Jahr 2025 um 9,3 Prozent auf 550 Billionen US-Dollar gestiegen, so der aktuelle Global Wealth Report von Boston Consulting Group (BCG). Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch Finanzanlagen wie Bargeld, Anleihen und Aktien getrieben, die weltweit um 10,7 Prozent auf 333 Billionen US-Dollar zulegten. Sachwerte wie Immobilien verzeichneten ebenfalls einen Anstieg von 7,4 Prozent auf 281 Billionen US-Dollar.
Westeuropa verzeichnete mit 15,3 Prozent das stärkste regionale Wachstum, gefolgt von China mit 15 Prozent und dem Nahen Osten sowie Afrika mit 12,3 Prozent. Die Vereinigten Staaten behaupteten ihre Position als größter Inhaber von Finanzanlagen mit 147 Billionen US-Dollar, während China mit 41,5 Billionen US-Dollar den zweiten Platz belegte.
Der Bericht hebt Unterschiede im Wachstum hervor und stellt fest, dass nicht alle Regionen und Anlegerkategorien gleichermaßen profitierten. Die Finanzanlagen der Schweiz stiegen um 16,1 Prozent auf 4,2 Billionen US-Dollar, teilweise bedingt durch die Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar. Unabhängig davon überholte Hongkong aufgrund des Wachstums Chinas die Schweiz als weltweit führendes Finanzzentrum.
BCG prognostiziert, dass Generationenwechsel von Vermögen und künstliche Intelligenz die Vermögensverwaltung maßgeblich prägen werden. Laut Bericht gibt es weltweit rund 97.000 Ultra High Net Worth Individuals (UHNWIs) mit jeweils über 100 Millionen US-Dollar an Finanzanlagen.