BCG-Bericht: Menschen und Prozesse treiben KI-Wert
Ein neuer Bericht von Boston Consulting Group (BCG) zeigt, dass der Großteil des Werts aus künstlicher Intelligenz von Menschen und Prozessen stammt, nicht nur von Algorithmen oder Technologie.

Boston Consulting Group (BCG) hat einen Bericht veröffentlicht, der den durch Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) geschaffenen Wert untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bis zu 70 Prozent des KI-Werts von Menschen und Prozessen herrühren und nicht ausschließlich von Algorithmen oder technologischen Lösungen.
Eine globale Umfrage von BCG ergab, dass mindestens 50 Prozent der CEOs glauben, ihre Positionen seien gefährdet, wenn die KI-Initiativen ihres Unternehmens scheitern. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung von KI für Unternehmensführer.
Der Bericht stellt das 10-20-70-Prinzip vor: 10 Prozent des KI-Werts werden Algorithmen zugeschrieben, 20 Prozent Daten und Technologie, und die verbleibenden 70 Prozent Menschen und Prozessen. Dieser Ansatz rät Organisationen, sich stärker auf die breiteren menschlichen und organisatorischen Aspekte der KI-Implementierung zu konzentrieren.
Führungskräfte werden aufgefordert zu erkennen, dass eine erfolgreiche KI-Integration mehr als nur technische Expertise erfordert. Sie beinhaltet auch Veränderungen in der Organisationskultur, den Arbeitsabläufen und der Mitarbeiterschulung, um das volle Potenzial der KI auszuschöpfen.