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Bauwesen

BCG: Lieferung britischer Infrastrukturprojekte muss verbessert werden

Eine Analyse von BCG zeigt, dass die britischen Infrastrukturprojekte im Vergleich zu internationalen Vergleichsgruppen überproportional hohe Kosten und lange Lieferzeiten aufweisen.

10. Juni 2026
BCG: Lieferung britischer Infrastrukturprojekte muss verbessert werden

Boston Consulting Group (BCG) hat eine Analyse veröffentlicht, die auf Probleme bei der Umsetzung von Infrastrukturprojekten im Vereinigten Königreich hinweist. Der Bericht legt nahe, dass das Land durchweg mit hohen Kosten und verlängerten Zeitplänen zu kämpfen hat, was das Wirtschaftswachstum bremst und die Lebensqualität beeinträchtigt.

Die von BCGs Centre for Growth durchgeführte Studie untersuchte Daten von 2.300 Infrastrukturprojekten in 16 Ländern über die letzten zwei Jahrzehnte. Sie ergab, dass die Stückkosten für Infrastruktur im Vereinigten Königreich höher sind als bei seinen europäischen Vergleichsgruppen, während die Lieferzeiten mit denen langsamerer europäischer Nationen vergleichbar sind.

Der Bericht argumentiert, dass eine reine Erhöhung der Investitionen keine Lösung darstellt und der Lieferprozess selbst grundlegende Verbesserungen benötigt. Während Faktoren wie Baukosten, Produktivität, Grundstückspreise und Bevölkerungsdichte in Großbritannien Herausforderungen darstellen, deuten die Daten nicht darauf hin, dass diese allein die Leistungslücke vollständig erklären.

Insbesondere sind die Kosten für den Bau von Straßen und Schienenverkehrswegen höher als in vergleichbaren Ländern. Die BCG-Analyse besagt, dass die Realisierung eines flachen Straßenbauprojekts in Großbritannien doppelt so teuer ist wie in Frankreich, mit durchschnittlichen Kosten von 8,45 Millionen Pfund pro Fahrspurkilometer im Vergleich zum europäischen Durchschnitt von 5,77 Millionen Pfund.

Originalquelle: bcg.com