BDC definiert Schuldeninstrument: Verbindlichkeiten aus kurzfristigen geborgten Mitteln
Die Business Development Bank of Canada hat eine Definition für „Notes payable“ (Verbindlichkeiten aus kurzfristigen geborgten Mitteln) veröffentlicht, die die langfristigen Schulden eines Unternehmens gegenüber Kreditgebern darstellen.

Die Business Development Bank of Canada (BDC) hat die Bedeutung von „Notes payable“ (Verbindlichkeiten aus kurzfristigen geborgten Mitteln) für Unternehmen präzisiert. Diese stellen die langfristigen Schulden eines Unternehmens gegenüber seinen Geldgebern dar, zu denen Banken, Finanzinstitute oder auch Freunde und Familie gehören können.
Diese Verbindlichkeiten werden als langfristig eingestuft, da ihre Fälligkeit über 12 Monate nach dem Bilanzstichtag liegt, in der Regel jedoch innerhalb von fünf Jahren. Unternehmen nutzen diese Mittel häufig für den Erwerb von Vermögenswerten wie Fahrzeugen, Ausrüstungen und Werkzeugen, deren Nutzungsdauer innerhalb dieses Zeitraums liegt.
Einige dieser Verbindlichkeiten sind besichert, was bedeutet, dass der Gläubiger Anspruch auf das Vermögen des Schuldners hat, wenn die Zahlungsbedingungen nicht erfüllt werden. Bei besicherten Verbindlichkeiten kann die Rückzahlungsfrist verlängert sein. Sie werden in der Bilanz unter den Schulden aufgeführt, getrennt nach „Bankverbindlichkeiten“ und „sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten“.
Ein Beispiel der BDC verdeutlicht die Darstellung dieser Schulden. Ein fiktives Unternehmen könnte demnach am 31. März 2012 70.000 Dollar Bankschulden und 60.000 Dollar weitere langfristige Verbindlichkeiten gehabt haben. Das Beispiel zeigt eine gesunde Finanzlage, da die langfristigen Vermögenswerte die langfristigen Schulden deutlich übersteigen.