BDC gibt sechs Tipps für kanadische Unternehmen zum Datenschutz
Die Business Development Bank of Canada (BDC) hat Leitlinien für kanadische Kleinunternehmen zur Sicherung von Unternehmensdaten gegen steigende Cyberbedrohungen veröffentlicht. Die Ratschläge betonen, dass Datenlecks oft interne Ursachen wie Fahrlässigkeit oder Diebstahl durch Mitarbeiter haben.

Die Business Development Bank of Canada (BDC) hat Leitlinien für kanadische Kleinunternehmen zur Abwehr wachsender Cyberbedrohungen veröffentlicht. Die Ratschläge heben hervor, dass Datenlecks häufig interne Ursachen haben, wie Fahrlässigkeit oder vorsätzlichen Diebstahl durch Mitarbeiter.
Ryan Duquette, Gründer von Hexigent Consulting, stellt fest, dass ein erheblicher Teil der Cybersicherheitsarbeit seines Unternehmens interne Bedrohungen adressiert, einschließlich der Veruntreuung von geistigem Eigentum durch ehemalige Mitarbeiter. Er betont, dass Cybersicherheit eine Verantwortung für alle Mitarbeiter ist und nicht allein der IT-Abteilung obliegt.
BDC ermutigt Unternehmen, ihre Schwachstellen zu identifizieren, indem sie bewerten, welche Daten geschützt werden müssen, wer Zugriff darauf hat und welche Kontrollen vorhanden sind. Unternehmen sollten auch die möglichen Folgen eines Datenlecks bewerten.
Sem Ponnambalam, CEO von Xahive, empfiehlt regelmäßige Cybersicherheitsüberprüfungen zur Identifizierung von Schwachstellen. Darüber hinaus müssen Unternehmen Protokolle für Datenpannen festlegen, einschließlich der Information von Kunden und Behörden. Tägliche Datensicherungen, sowohl in der Cloud als auch lokal, sowie regelmäßige Software-Updates sind ebenfalls unerlässlich.
BDC weist darauf hin, dass kleine Unternehmen zunehmend von Cyberkriminellen ins Visier genommen werden, da sie wertvolle Kunden- und geistige Eigentumsdaten besitzen. Unternehmen müssen auch sicherstellen, dass ehemalige Mitarbeiter den Zugriff auf sensible Daten verlieren.