BDO-Update: Steuerrechtliche Änderungen und EU-Gesetzgebungsvorhaben
BDO AG informiert über aktuelle Entwicklungen im Steuer- und Wirtschaftsrecht, darunter die Umsetzung der EU-Geldwäscherichtlinie sowie neue US-Zollvorschriften.

Die BDO AG hat ihr aktuelles Tax & Legal Update veröffentlicht, das einen Überblick über die wesentlichen steuer- und wirtschaftsrechtlichen Entwicklungen Ende Oktober 2026 gibt. Im Fokus steht dabei der Entwurf zur Umsetzung der sechsten EU-Geldwäscherichtlinie, der Teil eines umfassenden EU-Legislativpakets ist und bis Juli 2027 umgesetzt werden muss.
Unternehmen, die im US-Handel aktiv sind, müssen sich auf die Executive Order 14411 einstellen. Die US-Regierung verschärft damit die Zollkontrollen und erhöht die Anforderungen an die Transparenz in internationalen Lieferketten. BDO warnt vor den weitreichenden Konsequenzen für die Compliance-Strukturen deutscher Exporteure.
Derweil haben führende Organisationen wie der IDW, die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) und der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) Stellungnahmen zum Jahressteuergesetz 2026 und zum Einkommensteuerreformgesetz 2027 abgegeben. Sie kritisieren vor allem die drohende Belastungswirkung für Personengesellschaften und Einzelunternehmer.
Im November plant BDO zudem die Teilnahme an der Tax Technology Conference in Frankfurt, bei der die Digitalisierung steuerlicher Prozesse im Vordergrund steht. Das Beratungsunternehmen bietet zudem laufend Fachveranstaltungen zu Themen wie grenzüberschreitende Expansion und Energierecht an.