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Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen berichtet über Änderungen in der Psychotherapie

Der BDP gibt einen Überblick über neue Gerichtsurteile und geänderte Abrechnungsregeln im psychotherapeutischen Bereich zum Stand März 2016.

2. November 2026
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen berichtet über Änderungen in der Psychotherapie

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat über wesentliche berufspolitische Entwicklungen informiert, die den deutschen Psychotherapiemarkt betreffen. Ein zentraler Punkt ist das Urteil des Bundessozialgerichts vom März 2016, welches die Patientenrechte stärkt: Ein Antrag auf Psychotherapie gilt demnach als genehmigt, sofern die Krankenkasse nicht innerhalb der vorgesehenen Frist reagiert.

Im Bereich der Honorierung gab es Einschränkungen für Therapeuten. Ab dem 1. April 2016 wurden die Strukturzuschläge für bestimmte Therapiesitzungen begrenzt, was der Verband als wirtschaftliche Verschlechterung für einen Teil der Behandler wertet. Auf administrativer Ebene wurde die Verordnung von medizinischer Rehabilitation vereinfacht, sodass künftig alle Vertragsärzte ein einheitliches Formular nutzen können.

Zusätzlich zu diesen Rahmenbedingungen betonte der Verband die Bedeutung aktueller Studien und Patienteninformationen. Dabei wurden unter anderem wissenschaftliche Analysen zur Wirksamkeit von Meditation bei chronischen Schmerzen sowie neue mehrsprachige Angebote zur sexuellen Gesundheit hervorgehoben. Ein thematischer Schwerpunkt liegt zudem auf der Behandlung von Kriegstraumata bei Flüchtlingen.

Originalquelle: bdp-verband.de