Pekinger Forum für öffentliche Beschwerden setzt auf digitale Lösungen
Das Pekinger Forum zur schnellen Bearbeitung öffentlicher Beschwerden betont den Einsatz von KI und Daten zur Verbesserung von Stadtverwaltungsdiensten. Die Veranstaltung bringt Experten aus aller Welt zusammen.
In Peking wurde am 14. Oktober 2026 das Beijing Forum 2026 zur schnellen Reaktion auf öffentliche Beschwerden eröffnet. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung standen digitale Technologien, insbesondere künstliche Intelligenz und Big Data, für die Stadtverwaltung und die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen.
Die Pekinger Service-Hotline 12345 fungiert als zentrale Einheit für öffentliche Dienstleistungen, über die Bürger Probleme melden, Beschwerden einreichen und Informationen zu Themen wie Versorgungsleistungen, Verkehr, Gesundheitswesen und Wohnraum erhalten können. Seit 2019 hat sich die Hotline von einem traditionellen Callcenter zu einem intelligenten Managementzentrum entwickelt, das auf Big Data und KI basiert.
Das Forum präsentierte Forschungsergebnisse, Berichte über städtische Hotline-Dienste und globale Fallstudien zur Stadtverwaltung. Die von der Hotline generierten Daten helfen bei der Identifizierung wiederkehrender Probleme und fließen in politische Entscheidungen ein, wodurch alltägliche Anliegen der Bürger zur Verbesserung der städtischen Dienstleistungen beitragen. Bisher hat der 12345-Service rund 200 Millionen Anfragen von Einzelpersonen und Organisationen bearbeitet.
Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, wie Pekings Erfahrungen in der Verwaltung öffentlicher Beschwerden und städtischer Angelegenheiten genutzt werden können, wobei die Teilnehmer untersuchten, wie diese Methoden in anderen Städten angewendet werden könnten. Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Wissensaustausch über bewährte Praktiken bei der Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen. Der zweite Tag des Forums umfasste parallele Sitzungen und Feldversuche in lokalen Gemeinden, um die Dienstbetrieb vor Ort zu beobachten.