Believe analysiert Vielfalt des Musikmarktes im Nahen Osten und Nordafrika
Das Musikunternehmen BELIEVE hat die Vielfalt und das Potenzial des Musikmarktes im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) analysiert. Regionalleiterin Dolly Makhoul hebt die Bedeutung sprachlicher und kultureller Unterschiede hervor.

Das Musikunternehmen BELIEVE hat eine Analyse der Vielfalt und des Potenzials des Musikmarktes im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) veröffentlicht. BELIEVEs Regionalleiterin für die MENA-Region, Dolly Makhoul, stellt fest, dass der arabische Raum die Region zwar verbindet, das 23 Länder umfassende Gebiet jedoch in Bezug auf Kultur, Wirtschaft und digitale Konsumgewohnheiten äußerst heterogen ist.
Makhoul weist auf erhebliche Unterschiede in der Internet- und 4G-Abdeckung zwischen den Ländern der Region hin. Sie betont, dass das Verständnis für verschiedene Dialekte und lokale Kulturen für die Tätigkeit in der Musikindustrie von entscheidender Bedeutung ist und Musik als Brücke zum Verständnis dient.
Die Analyse hebt die historische Rolle der Musik hervor und nennt Künstler wie Oum Kalthoum und Fairuz, die zur Verbreitung ägyptischer und libanesischer Dialekte beigetragen haben. Diese Dynamik setzt sich heute mit neuen Künstlern und lokalen Hits fort, die als Botschafter für regionale Dialekte fungieren.
BELIEVE identifiziert im MENA-Raum unterschiedliche Zentren für Musikproduktion und -konsum. Die Levante ist ein starker Produzent, insbesondere von Popmusik, während die Golfstaaten wichtige Konsumgebiete mit den höchsten Einnahmen pro Stream sind. Ägypten ist als bevölkerungsreichstes Land bekannt für die Popularität seiner heimischen urbanen Musikgenres wie Hip Hop und Mahraganat.