Believe Ad-hoc-Ausschuss legt Angelegenheit der AMF vor
Der Ad-hoc-Ausschuss von Believe hat sich an die französische Finanzmarktaufsichtsbehörde (AMF) gewandt, um seine Position zu den Angeboten von Warner Music Group und dem Konsortium zu klären.

Der Ad-hoc-Ausschuss von Believe hat die französische Finanzmarktaufsichtsbehörde (AMF) offiziell um Klärung im Zusammenhang mit den laufenden Übernahmegesprächen mit Warner Music Group und einem Konsortium gebeten.
Die Situation begann mit einem öffentlichen Kaufangebot des Konsortiums, bestehend aus EQT X, von TCV beratenen Fonds und Denis Ladegaillerie, für Believe-Aktien zu 15 Euro pro Aktie. Dieses Angebot war an mehrere Bedingungen geknüpft, einschließlich einer positiven Empfehlung des Verwaltungsrats von Believe.
Warner Music Group (WMG) bekundete daraufhin Interesse und deutete eine mögliche Bewertung von mindestens 17 Euro pro Aktie an. Nach WMGs Interessenbekundung gab das Konsortium bekannt, dass es einseitig auf die Bedingung bezüglich der Empfehlung des Verwaltungsrats verzichtet und erklärt, dass die Übernahme nun nur noch von behördlichen Genehmigungen abhängig sei.
Der Ad-hoc-Ausschuss hat Bedenken geäußert, dass dieser Verzicht möglicherweise konkurrierende Angebote behindern und verhindern könnte, dass Aktionäre den bestmöglichen Preis erhalten. Er strebt die Sicherstellung an, dass der gesamte Prozess den geltenden Vorschriften entspricht.
Die Klärung durch die AMF wird entscheidend sein, um die Gültigkeit des Verzichtes des Konsortiums und den Fortschritt jeder potenziellen Übernahme von Believe zu bestimmen.