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Gericht in Bengaluru erlässt Unterlassungsverfügung gegen Inhalte zum Film „Toxic“

Ein Gericht in Bengaluru hat eine einstweilige Verfügung („gag order“) gegen die Veröffentlichung angeblich „falscher, diffamierender oder herabwürdigender Inhalte“ im Zusammenhang mit dem kommenden Film „Toxic: A Fairy Tale for Grown-Ups“ erlassen. Die Anordnung wurde von den Filmproduzenten beantragt.

25. August 2026
Gericht in Bengaluru erlässt Unterlassungsverfügung gegen Inhalte zum Film „Toxic“
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Ein Gericht in Bengaluru hat eine ex parte einstweilige Verfügung („temporary injunction“) erlassen, die die Veröffentlichung angeblich „falscher, böswilliger, diffamierender oder herabwürdigender Inhalte“ im Zusammenhang mit dem kommenden Film „Toxic: A Fairy Tale for Grown-Ups“ mit Schauspieler Yash verbietet. Die Produzenten, KVN Productions, wandten sich wenige Tage vor dem geplanten Kinostart des Films am 26. August 2026 an das Gericht.

Die Verfügung ist bis zur nächsten Anhörung am 28. September gültig. Die Klage richtet sich gegen die Social-Media-Plattform X und unbekannte Personen, die als „John Doe/Ashok Kumar“ bezeichnet werden. Ihnen wird verboten, über irgendein Medium Material zu verbreiten, das als „falsch, böswillig, diffamierend oder herabwürdigend“ in Bezug auf den Film eingestuft wird.

Obwohl die Produzenten auch eine dauerhafte Unterlassungsverfügung beantragt haben, schränkt die aktuelle Gerichtsentscheidung ausdrücklich keine Filmrezensionen oder Kritik am Film ein. KVN Productions ist verpflichtet, Kopien der Klageschrift und relevanter Dokumente an die Beklagten zuzustellen. Die Nichteinhaltung der Verfahrensvorschriften könnte zur automatischen Aufhebung der einstweiligen Verfügung führen.

Dieser Fall spiegelt einen wachsenden Trend in Indien wider, bei dem Filmproduzenten rechtliche Kanäle nutzen, um negative Publicity und nutzergenerierte Inhalte zu kontrollieren. Frühere Fälle sahen Gerichtsentscheidungen vor, die die Blockierung von Filmbewertungen auf Plattformen wie BookMyShow und IMDb bewirkten, was Bedenken hinsichtlich potenzieller Einschränkungen der freien Meinungsäußerung und des Missbrauchs des Justizsystems zur Zensur aufwirft.

Originalquelle: medianama.com