Bentley Boys schufen mit Rennsiegen eine Markenlegende
In den 1920er und 1930er Jahren prägte eine Gruppe britischer Aristokraten und Abenteurer, bekannt als die Bentley Boys, das sportliche Erbe von Bentley. Ihre Siege in Le Mans wurden gefeiert.

Klare Siege beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in den 1920er und 1930er Jahren bauten einen bleibenden Ruf für die Marke Bentley auf. Eine Gruppe von Fahrern, bekannt als die Bentley Boys, verband einen aufregenden Lebensstil mit der Disziplin, die für den Rennsport erforderlich ist.
In einer Ära voller Dramatik und gefährlicher Wettbewerbe genossen die Mitglieder der Bentley Boys, darunter Sir Henry 'Tim' Birkin, Glen Kidston, J.D. 'Benjy' Benjafield und John Duff, öffentliche Aufmerksamkeit. Sie waren nicht nur für ihre Rennfähigkeiten bekannt, sondern auch für ihren Abenteuergeist und ihr gesellschaftliches Leben, das häufig die Seiten der Zeitungen füllte.
Gründer W.O. Bentley selbst kommentierte die Bedeutung der Gruppe: "Wenige Unternehmen waren in der Lage, in so kurzer Zeit eine solche Legende und einen solchen Mythos zu schaffen... so viele Geschichten und Anekdoten einzubringen. Es verschaffte dem Unternehmen Aufmerksamkeit und brachte Farbe, Freude und Aufregung in ein gelegentlich trübes Leben."
Die Bentley Boys errangen gemeinsam innerhalb von acht Jahren fünf Siege in Le Mans. Dr. J.D. Benjafield und Sammy Davis gewannen das Rennen beispielsweise 1927. John Duff war der erste Bentley-Fahrer, der Le Mans 1924 gewann. Dieser sportliche und wagemutige Geist lebt auch heute bei den Bentley-Fahrern fort.