Bethesda stoppt Entwicklung eines KI-generierten Fallout-Spiels
Bethesda Softworks hat die Einstellung des browserbasierten Spiels "Fallout: New York" gefordert, das laut IT Home in nur fünf Tagen mithilfe von KI entwickelt wurde.
Die Spielepublikation IT Home berichtet, dass Bethesda Softworks die Einstellung der Entwicklung von "Fallout: New York" gefordert hat. Das browserbasierte Spiel wurde unter Verwendung von KI, speziell Claude Opus 5.5 zur Codegenerierung, erstellt. Laut Entwickler Chrisfirst dauerte der gesamte Prozess nur fünf Tage.
"Fallout: New York" verwendet eine Low-Polygon-Grafik und sollte als Machbarkeitsnachweis dienen, um die Fähigkeiten der KI in der Spieleentwicklung zu demonstrieren. Die Entwicklung wurde auf Bethesdas Anforderung hin eingestellt, da das Unternehmen die geistigen Eigentumsrechte an der Fallout-Reihe besitzt.
Dieser Vorfall unterstreicht einen wachsenden Trend zur Nutzung von KI in der Spieleproduktion. "Fallout: New York" war zwar ein konzeptionelles Projekt, erregte jedoch durch seine schnelle Entstehung und einfache Zugänglichkeit über einen Webbrowser Aufmerksamkeit.
Branchenbeobachter erwarten, dass Spieleunternehmen solche Entwicklungen genau verfolgen und bewerten werden, wie sich die Nutzung von KI bei der Spielererstellung auf geistige Eigentumsrechte und den breiteren Spielemarkt auswirkt.