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Milliardär Leon Black verklagt Kongress wegen Epstein-Ermittlung

Der Milliardär Leon Black weigerte sich, vor dem Kongress auszusagen und verklagte stattdessen das zuständige Komitee, um Vorladungen im Rahmen seiner Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein anzufechten.

3. September 2026
Milliardär Leon Black verklagt Kongress wegen Epstein-Ermittlung

Der Milliardär Leon Black hat das für die Aufsicht zuständige Komitee des Repräsentantenhauses verklagt und fordert die Annullierung von Vorladungen, die im Rahmen der Ermittlungen gegen den Finanzier Jeffrey Epstein erlassen wurden. Black weigerte sich am Donnerstag, zu einer vereidigten Befragung zu erscheinen und wählte stattdessen den Klageweg.

Das Komitee hatte Black im Juni während eines freiwilligen Interviews zwei Vorladungen zugestellt, nachdem Abgeordnete angegeben hatten, er habe sich geweigert, Fragen zu Geheimhaltungsvereinbarungen zu beantworten. Eine Vorladung forderte die Herausgabe von Dokumenten, während die andere seine Anwesenheit zu einer Befragung verlangte.

In der Klage argumentiert Black, dass die Vorladungen die Befugnisse des Komitees überschreiten, da sie private Informationen anforderten, die nicht mit Epstein oder einem legitimen legislativen Zweck in Verbindung stünden. Er fordert einen Bundesrichter auf, die Vorladungen für ungültig zu erklären und deren Durchsetzung zu verhindern.

Die Vorsitzenden des Komitees kritisierten die Klage und erwägen, Black wegen Missachtung des Kongresses anzuklagen, was zu strafrechtlicher Verfolgung führen könnte. Die Untersuchung konzentriert sich auf Epstein und sein Netzwerk aus Reichtum und Einfluss, wobei Blacks Zahlungen von über 150 Millionen Dollar an Epstein ein zentraler Punkt sind.

Originalquelle: fastcompany.com