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Technologie

Binance nimmt nach Diebstahl von 6,3 Milliarden Dollar Betrieb wieder auf

Nach einem massiven Hackerangriff hat Binance seine Dienste wieder hochgefahren. Nutzer zogen bei der Wiedereröffnung 3,64 Milliarden Dollar von der Plattform ab.

2. November 2026

Die Kryptobörse Binance hat ihren Online-Betrieb wieder aufgenommen, nachdem Hacker in der vergangenen Woche digitale Vermögenswerte im Wert von 6,3 Milliarden Dollar entwendet hatten. In der Anfangsphase nach der Wiedereröffnung verzeichnete die Plattform Nutzerabhebungen in Höhe von 3,64 Milliarden Dollar, was etwa 2,1 Prozent des verwalteten Vermögens entspricht.

Laut Unternehmensangaben wurden 95 Prozent der entwendeten Gelder durch eigene Unternehmensmittel sowie den Nutzer-Sicherheitsfonds (SAFU) ersetzt. Die restlichen 5 Prozent seien aufgrund geringer Liquidität der betreffenden Token schwieriger zu beschaffen. Binance gab an, in Zusammenarbeit mit anderen Branchenteilnehmern bereits etwa 3 Milliarden Dollar der gestohlenen Mittel eingefroren zu haben.

Analysten werten den Vorfall als einen der größten Finanzdiebstähle der Geschichte. Die Transaktionsdaten zeigen die Herausforderung für Binance, das Vertrauen der Nutzer nach einer solchen Sicherheitslücke zurückzugewinnen. Das Unternehmen wies dabei Berichte externer Analyseplattformen über noch höhere Abflüsse zurück und erklärte, diese würden interne Verschiebungen zwischen firmeneigenen Wallets fälschlicherweise als Abgänge werten.

Die Auszahlungen werden nun schrittweise freigegeben, wobei der Fokus zunächst auf populären Token wie Bitcoin und Ethereum liegt. Binance verwaltet nach eigenen Angaben Assets im Wert von 171 Milliarden Dollar.

Originalquelle: ithome.com