BioNTech berichtet vorläufige Ergebnisse der CAR-T-Zelltherapie-Studie
BioNTech gab vorläufige Ergebnisse einer Phase I/II-Studie seiner Claudin 6-gerichteten CAR-T-Zelltherapie und des mRNA-Boosters CarVAC auf der ESMO-Konferenz bekannt.

BioNTech hat vorläufige Ergebnisse einer Phase I/II-Studie veröffentlicht, die die Kombination einer Claudin 6 (CLDN6)-gerichteten CAR-T-Zelltherapie mit dem mRNA-basierten CAR-T-Booster CarVAC untersucht. Die Ergebnisse wurden am 24. Oktober 2023 auf der Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Madrid vorgestellt.
Die Studie umfasste 38 Patientinnen und Patienten mit Eierstockkrebs und Keimzelltumoren, die bis zum 25. Juli 2023 behandelt wurden. Davon erlitten 23 Patienten (61%) behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TEAEs) vom Grad 3 oder höher, wobei 20 (53%) mit den CAR-T-Zellen selbst zusammenhingen. Neun Patienten, die die Kombinationstherapie erhielten, berichteten über TEAEs über Grad drei hinaus, die sich auf beide Medikamente bezogen, und zwei (10%) auf CarVAC. Dosislimitierende Toxizitäten traten bei zwei Patienten aus verschiedenen Kohorten auf, was die Bestimmung einer maximal tolerierten Dosis (MTD) verhinderte. Nach dem Stichtag für die Datenanalyse wurde ein behandlungsbedingter Todesfall berichtet.
Das Zytokinfreisetzungssyndrom, ein häufiges Merkmal von CAR-T-Zelltherapien, war überwiegend vom Grad 1 oder 2 (95%) und wurde bei 18 (47%) Patienten beobachtet. Die Therapie zeigte eine akzeptable Sicherheit und Verträglichkeit mit ersten Anzeichen von Wirksamkeit bei soliden Tumoren. Die eingesetzten CAR-T-Zellen wurden durch einen automatisierten Prozess hergestellt.
BioNTech wird die Sicherheit und Wirksamkeit dieses Therapieansatzes bei soliden Tumoren weiter evaluieren.