Schwarze Arbeitslosenquote bleibt hoch trotz Präsidenten-Behauptungen
Die Arbeitslosenquote von Schwarzen in den USA ist höher als von Präsident Trump behauptet, mit erheblichen Herausforderungen in Großstädten wie New York.

Die Arbeitslosenquote von Schwarzen in den Vereinigten Staaten ist weiterhin deutlich höher, als Präsident Donald Trump öffentlich angegeben hat. Offizielle Zahlen zeigen, dass die Arbeitslosenquote im letzten Herbst über 8 Prozent lag und derzeit bei etwa 6,6 Prozent liegt, was den Behauptungen über historische Tiefststände widerspricht. Schwarze Arbeitnehmer haben historisch gesehen höhere Arbeitslosenquoten als andere demografische Gruppen erfahren.
Die Situation ist besonders in New York City, der bevölkerungsreichsten Stadt der USA, angespannt. Hier liegt die Arbeitslosenquote für Schwarze bei etwa 8,8 Prozent, dem höchsten Wert unter den US-Städten. Daten deuten darauf hin, dass nur weiße Arbeitnehmer im vergangenen Jahr Beschäftigungsgewinne verzeichneten, während schwarze Arbeitnehmer unverhältnismäßig stark betroffen waren. Ähnliche Trends, wenn auch in geringerem Maße, sind in anderen großen Metropolen wie Los Angeles zu beobachten.
Analysten deuten darauf hin, dass die aktuellen Arbeitsmarkttrends mit anhaltenden Bemühungen zur Einschränkung von Initiativen für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI) sowohl in der Bundesregierung als auch in der US-Wirtschaft zusammenfallen. Auch die Entlassungen im Bundesbereich haben schwarze Arbeitnehmer unverhältnismäßig stark getroffen.
In New York City, mit seiner großen schwarzen Bevölkerung, hat der Rückgang in Sektoren, die historisch Arbeitsplätze boten, wie dem verarbeitenden Gewerbe und dem Baugewerbe, das Problem verschärft. Die Arbeitslosigkeit unter jungen schwarzen Menschen bleibt ebenfalls deutlich höher als die allgemeine Jugendarbeitslosenquote.
Die anhaltend hohe Arbeitslosenquote für schwarze Arbeitnehmer deutet auf eine langsamere Erholung von Arbeitsplatzverlusten hin, die möglicherweise mit den Auswirkungen reduzierter DEI-Programme und -Politiken auf ihre Erwerbsbeteiligung zusammenhängt.