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Blackstone-Präsident fordert mehr Eigenkapital für den Ausbau der KI-Infrastruktur

Jon Gray, Präsident von Blackstone, warnt vor den Risiken einer zu starken Verschuldung bei der KI-Infrastruktur und plädiert für mehr Eigenkapitalfinanzierung.

3. November 2026
Blackstone-Präsident fordert mehr Eigenkapital für den Ausbau der KI-Infrastruktur

Angesichts der massiven Investitionen in die künstliche Intelligenz warnt der Präsident von Blackstone, Jon Gray, vor einem zu hohen Fremdkapitalanteil. Auf einem Finanzgipfel in Hongkong erklärte Gray am Dienstag, dass die Konzentrationsrisiken für Kreditgeber bei der aktuellen Skalierung der KI-Infrastruktur zunehmen. Da Kreditgeber im Gegensatz zu Anteilseignern nicht von steigenden Unternehmenswerten profitieren, stoße die reine Fremdkapitalfinanzierung an ihre Grenzen.

Auch Emmanuel Roman, CEO von Pimco, äußerte Bedenken hinsichtlich der Marktkapazität. Er bezog sich auf Schätzungen, wonach der Kapitalbedarf für KI-bezogene Investitionen in den kommenden fünf Jahren bei rund 10 Billionen US-Dollar liegen könnte. Angesichts eines globalen Unternehmensanleihemarktes von etwa 20 Billionen US-Dollar sei dies eine erhebliche Belastung.

Gray betonte, dass die Nachfrage nach Rechenleistung weiterhin das Angebot übersteige. Um den Ausbau trotz Finanzierungshürden, hoher regulatorischer Anforderungen und Energieengpässen voranzutreiben, seien kreative Finanzierungsmodelle und eine stärkere Einbindung von Eigenkapital sowie Cashflows der großen Technologiekonzerne erforderlich.

Originalquelle: cnbc.com