Sperr-Notruf 116 116 feiert 20-jähriges Bestehen
Der Sperr-Notruf 116 116, betrieben von EURO Kartensysteme GmbH, feiert sein 20-jähriges Bestehen als wichtige Anlaufstelle für die Sperrung von Zahlungskarten und digitalen Identifikatoren.

Der Sperr-Notruf 116 116, ein Dienst der EURO Kartensysteme GmbH, begeht sein 20-jähriges Bestehen. Seit seiner Einführung im Jahr 2005 ermöglicht die Nummer Verbrauchern, verlorene oder gestohlene Girocards, Kreditkarten und SIM-Karten schnell und zuverlässig sperren zu lassen.
Die Initiative, die seinerzeit politische Unterstützung durch Bundesinnenminister Otto Schily erhielt, hat sich zu einem flächendeckenden System entwickelt. Mittlerweile sind nahezu alle Banken und Sparkassen, die meisten Kreditkartenherausgeber sowie namhafte Mobilfunkanbieter an den Dienst angebunden. Sandra Königstein, Vorstandsvorsitzende von EURO Kartensysteme GmbH, betonte die Bedeutung der kontinuierlichen Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit des Dienstes über die Jahre.
Königstein erläuterte, dass sich die Bedrohungslage gewandelt hat. Während früher technische Angriffe im Vordergrund standen, setzen Kriminelle heute vermehrt auf psychologische Manipulation und Social Engineering. Sie wies darauf hin, dass die Kombination aus physischer Karte und PIN weiterhin ein hohes Risiko darstellt, insbesondere durch Methoden wie Shoulder Surfing.
Die Inanspruchnahme des Sperr-Notrufs ist gestiegen: von 1,3 Millionen Anrufen im Jahr 2018 auf 1,7 Millionen im vergangenen Jahr. Auch die Bekanntheit der Nummer hat sich deutlich erhöht. EURO Kartensysteme GmbH hat den Service weiterentwickelt und bietet mit der „SperrApp“ eine mobile Lösung zur sicheren Speicherung von Kartendaten und zur schnellen Sperrung.