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Gesundheit

Blutgruppen für Transfusionen: Ein Leitfaden

Abbott Laboratories erläutert die Bedeutung von Blutgruppen für sichere Bluttransfusionen und erklärt die ABO- und Rh-Systeme.

16. Oktober 2026
Blutgruppen für Transfusionen: Ein Leitfaden

Abbott Laboratories hebt die entscheidende Bedeutung des Verständnisses von Blutgruppen für sichere Bluttransfusionen hervor. Die Kenntnis der eigenen Blutgruppe ist unerlässlich, um gefährliche Unverträglichkeiten zu vermeiden.

Die Geschichte der Bluttransfusionen reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Die Entdeckung des ABO-Blutgruppensystems durch Karl Landsteiner im Jahr 1900 revolutionierte jedoch die Transfusionsmedizin. Jahrzehnte später verfeinerte die Identifizierung des Rh-Faktors das Verständnis der Kompatibilität und verhinderte schwerwiegende Transfusionsreaktionen.

Etwa 85 % der Menschen sind Rh-positiv (Rh+), während die restlichen 15 % Rh-negativ (Rh-) sind. Die Kenntnis des eigenen Bluttyps, einschließlich seltener Varianten wie des Bombay-Phänotyps und Rh null („goldenes Blut“), ist für medizinisches Fachpersonal unerlässlich, um nachteilige Folgen zu vermeiden.

Im ABO-System gilt die Blutgruppe O negativ als Universalspender, die allen Empfängertypen transfundiert werden kann. Umgekehrt ist AB positiv der Universalempfänger, der Blut von allen Typen erhalten kann. Diese Kompatibilität ist von entscheidender Bedeutung, da falsche Transfusionen tödlich sein können. Abbott weist darauf hin, dass Blutbanken Spender in der Regel nach der Testung über ihre Blutgruppe informieren.

Blutspenden wird als staatsbürgerliche Pflicht dargestellt, die jährlich Millionen von Leben rettet. Abbott Laboratories ermutigt Einzelpersonen, eine Spende in Erwägung zu ziehen und sich bei lokalen Blutbanken über die Spendevoraussetzungen zu informieren.

Originalquelle: abbott.com