Bloomin' Brands plant Übernahme von 61 Outback-Steakhouse-Filialen
Nachdem der größte Franchisenehmer Out West Restaurant Group Insolvenz angemeldet hat, bietet Bloomin' Brands 26,3 Millionen Dollar für dessen Standorte.

Der Mutterkonzern von Outback Steakhouse, Bloomin' Brands, beabsichtigt die Übernahme von 61 Restaurants seines größten Franchisenehmers, der Out West Restaurant Group. Der Schritt erfolgt unmittelbar nach deren Insolvenzantrag nach Chapter 11 in den USA.
Bloomin' Brands tritt bei der anstehenden Auktion als sogenannter "Stalking-Horse"-Bieter auf und hat ein Gebot von rund 26,3 Millionen Dollar abgegeben. Zudem stellt der Konzern eine Finanzierung in Höhe von bis zu 5,5 Millionen Dollar bereit, um den laufenden Betrieb in den betroffenen Filialen während der Insolvenzphase sicherzustellen. Laut Bloomin' Brands ist die Situation lokal begrenzt und hat keine Auswirkungen auf die Finanzkraft des Gesamtkonzerns.
Die wirtschaftliche Schieflage von Out West ist das Ergebnis einer jahrelangen Krise, die durch eine hohe Verschuldung während einer Expansionsphase und die Auswirkungen der Pandemie verschärft wurde. Das Unternehmen hat Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 320 Millionen Dollar angehäuft.
Die Standorte in fünf US-Bundesstaaten bleiben während des laufenden Insolvenzverfahrens für Gäste geöffnet.