BMW Brilliance leitet Stellenabbau für 1.800 Mitarbeiter in China ein
Das Joint Venture BMW Brilliance streicht rund 10 Prozent seiner Belegschaft. Hintergrund sind die sinkenden Verkaufszahlen auf dem chinesischen Markt.

BMW Brilliance, das Gemeinschaftsunternehmen von BMW und Brilliance Auto, hat mit einer Restrukturierungsmaßnahme begonnen, die den Abbau von etwa 1.800 Stellen umfasst. Dies entspricht rund 10 Prozent der Gesamtbelegschaft von 19.000 Mitarbeitern. Die Kürzungen betreffen vor allem die Produktionsbereiche, erstrecken sich jedoch auf weite Teile der Belegschaft.
Den betroffenen Mitarbeitern wird laut Berichten eine Abfindung nach einem n+5-Schema angeboten. Die Maßnahmen betreffen sowohl festangestelltes Personal als auch Beschäftigte von externen Dienstleistern. Die Entscheidung steht im Kontext des globalen Effizienzprogramms von BMW, das bis Ende 2027 den Abbau von 8.000 Stellen im Verwaltungsbereich vorsieht.
Hintergrund des Abbaus ist der zunehmende Druck auf dem chinesischen Markt. Im dritten Quartal verzeichnete BMW in China einen Absatzrückgang von knapp 25 Prozent. Da das Wachstum in Europa und den USA den Einbruch in China nicht kompensieren konnte, sieht sich der Konzern gezwungen, seine Kapazitäten an die nachlassende Nachfrage anzupassen.