BMW ruft Fahrzeuge wegen Brandgefahr zurück: Starter-Defekt als Ursache
BMW muss weltweit Zehntausende Fahrzeuge wegen eines Defekts am Starter zurückrufen. Ein potenzieller Kurzschluss birgt Brandgefahr und macht eine Überprüfung in Werkstätten notwendig.
Der Automobilhersteller BMW hat eine erneute Rückrufaktion gestartet, die weltweit hunderttausende Fahrzeuge betrifft und in Deutschland rund 28.580 Autos umfasst. Grund sind wiederkehrende Probleme mit den Startern, die zu einem Kurzschluss und im schlimmsten Fall zu einem Brand im Fahrzeug führen können.
Betroffen sind Fahrzeuge, bei denen zwischen Juli 2020 und Juli 2022 ein Starter-Relais nachgerüstet wurde. Durch Metallabrieb im Magnetschalter kann ein Kurzschluss entstehen, der zur Überhitzung des Starters führt. BMW rät den Fahrzeughaltern, die Motoren während des Rückrufprozesses nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen.
Bereits im Herbst des Vorjahres mussten rund 1,15 Millionen BMW-Fahrzeuge aufgrund ähnlicher Probleme in die Werkstatt. Diese neuerliche Aktion deutet auf fortlaufende Schwierigkeiten bei der Qualitätssicherung der Starterkomponenten hin. Die Gefahr wird jedoch als gering eingestuft, solange der Defekt nicht auftritt.
Die Rückrufaktion betrifft diverse BMW-Modelle, darunter Fahrzeuge der 2er-, 3er-, 4er-, 5er-, 6er- und 7er-Reihe sowie die Modelle X3, X4, X5, X6 und Z4, die zwischen 2020 und 2022 produziert wurden. Auch der Toyota Supra, der technische Gemeinsamkeiten mit dem Z4 aufweist, könnte betroffen sein. Halter können auf der BMW-Website anhand ihrer Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) prüfen, ob ihr Auto von der Aktion betroffen ist.