BMW aktualisiert Elektroantriebstechnologie für die Modellpalette 2027
BMW stellt auf eine Elektroantriebsgeneration der sechsten Stufe um, die auf zylindrische Zellen mit höherer Energiedichte und zentrale Domänen-Controller setzt.

BMW hat weitreichende Hardware-Updates für seine Elektrofahrzeug-Plattform angekündigt und ersetzt prismatische Batteriezellen durch zylindrische Varianten mit höherer Energiedichte. Dieser Wechsel ist Teil der Strategie, Effizienz und Leistung in den kommenden Modellreihen, wie dem 2027 i7, zu steigern.
Neben der Batterietechnologie wurden die Antriebseinheiten überarbeitet. Durch den Einsatz von Siliziumkarbid-Wechselrichtern und eine kompaktere Bauweise sollen die elektrisch erregten Synchronmotoren leistungsfähiger und platzsparender gestaltet werden. Im Gegensatz zu Wettbewerbern, die häufig separate Plattformen für unterschiedliche Antriebsarten entwickeln, integriert BMW die Elektroantriebe direkt in die bestehende Architektur.
Technologisch rüstet das Unternehmen zudem die elektronische Steuerung auf. Der Übergang von zahlreichen Einzelsteuergeräten hin zu leistungsstarken zentralen Domänen-Controllern soll die Rechenleistung erhöhen und Fahrzeugupdates vereinfachen. Dies bildet das technologische Fundament für die kommende Fahrzeugfamilie 'Neue Klasse'.