Board schlägt "Entscheidungsschicht" für Unternehmens-KI vor
Das Softwareunternehmen Board hat ein neues Konzept eingeführt, eine "Entscheidungsschicht", die die Zuverlässigkeit und Steuerung von Unternehmens-KI verbessern soll.

Das Softwareunternehmen Board hat die Notwendigkeit einer sogenannten "Entscheidungsschicht" innerhalb von KI-Architekturen für Unternehmen betont. Laut dem Unternehmen reichen aktuelle KI-Lösungen, Datenplattformen und semantische Ebenen allein nicht aus, um vertrauenswürdige und gesteuerte KI-gestützte Entscheidungsfindungen zu gewährleisten.
Board argumentiert, dass mit der Reifung von KI und wachsender Bedeutung in Unternehmen die reine Datenverfügbarkeit nicht mehr ausreicht. KI muss auch den Kontext der unternehmensinternen Entscheidungsprozesse verstehen, einschließlich Annahmen, Szenarien, Einschränkungen und genehmigter Arbeitsabläufe. Diese Elemente waren historisch über verschiedene Anwendungen und menschliche Expertise verteilt.
Das Unternehmen stellt das Konzept der "Board Contextual Decision Layer" vor. Dies wird nicht als weitere Anwendung oder semantisches Modell präsentiert, sondern als eine Geschäftskontextschicht, die Planungslogik, Annahmen, Szenarien, Beschränkungen, Arbeitsabläufe, Governance und Verantwortlichkeiten zusammenfasst, sodass sowohl Menschen als auch KI diese konsistent nutzen können.
Board weist darauf hin, dass viele Organisationen bereits Teile dieser Kapazität in ihren Plattformen für integrierte Geschäftsplanung (IBP) und Unternehmensleistungsmanagement (EPM) besitzen. Diese Werkzeuge sammeln bereits Informationen über Geschäftsregeln, Versionierung, Szenarien und Genehmigungsprozesse. Die Perspektive von Board ist, dass Planung keine isolierte, periodische Aufgabe mehr sein sollte, sondern ein integraler Bestandteil der KI-Architektur eines Unternehmens werden muss.