Bolidens Bergbaukonzession für Laver bleibt bestehen
Die schwedische Regierung wies zwei Beschwerden gegen Bolidens Bergbaukonzession für Laver zurück und bestätigte damit das Recht des Unternehmens auf Abbau von Kupfer, Gold, Silber und Molybdän.

Die schwedische Regierung gab am Mittwoch, dem 12. August 2026, bekannt, dass sie zwei Beschwerden gegen die Bergbaukonzession von Boliden für Laver zurückgewiesen hat. Die Konzession, die ursprünglich im September 2025 vom schwedischen Hauptberginspektor erteilt wurde, erlaubt die Gewinnung von Kupfer, Gold, Silber und Molybdän.
Die Ablehnung der Beschwerden bedeutet, dass Boliden mit der Entwicklung der Laver-Mine im Norden Schwedens fortfahren kann. Das Unternehmen hat zuvor sein Vertrauen in das Potenzial der Lagerstätte geäußert, die Eigenversorgung Europas mit Kupfer, einem als strategisch eingestuften Rohstoff, erheblich zu steigern.
Boliden hat die Laver-Lagerstätte als bedeutend und potenziell entscheidend für die zukünftige Metallversorgung Europas beschrieben. Das Unternehmen hat jedoch auch darauf hingewiesen, dass noch zahlreiche Schritte erforderlich sind, bevor eine endgültige Investitionsentscheidung getroffen und der Bergbaubetrieb aufgenommen werden kann.
Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für Boliden und könnte die umfassendere Industriestrategie Europas zur Verringerung der Abhängigkeit von Rohstoffimporten beeinflussen. Die Laver-Mine könnte potenziell erhebliche Mengen an Kupfer liefern, einem Metall, das für Komponenten in Elektrofahrzeugen und erneuerbaren Energieinfrastrukturen unerlässlich ist.