Bolivias Yungas Road als gefährlichste Straße der Welt eingestuft
Die Yungas Road in Bolivien, bekannt als "Straße des Todes", gilt als die gefährlichste Straße der Welt. In Deutschland ereignen sich die meisten Verkehrsunfälle auf der Kieler Straße in Hamburg.

Die Yungas Road in Bolivien, auch bekannt als "El Camino de la Muerte" (Straße des Todes), wird weithin als die gefährlichste Straße der Welt betrachtet. Die 70 Kilometer lange Schotterpiste schlängelt sich durch die Anden und war historisch Schauplatz zahlreicher Unfälle, mit schätzungsweise 200 bis 300 Todesfällen jährlich, bevor im Jahr 2006 eine Umgehungsstraße fertiggestellt wurde.
Die 1930 erbaute Straße weist steile Abgründe, enge Abschnitte und fehlende Leitplanken auf, was sie besonders tückisch macht, vor allem bei unvorhersehbarem Wetter und häufigen Erdrutschen. Obwohl sie noch von abenteuerlustigen Mountainbikern genutzt wird, stehen ihre Gefahren im Kontrast zu Unfallschwerpunkten in Deutschland. Die Kieler Straße in Hamburg verzeichnete 2022 die höchste Anzahl von Verkehrsunfällen in Deutschland mit 53 Vorfällen und verdeutlicht damit die Risiken im städtischen Verkehr.
Weitere weltweit bekannte gefährliche Straßen sind Routen im Himalaya, die für extreme Bedingungen bekannt sind, das Stilfser Joch in Italien mit seinen 48 Kehren, der Guoliang-Tunnel in China, der durch Fels gehauen wurde, der Dalton Highway in Alaska, der Eyre Highway in Australien, der Zoji-La-Pass in Indien und der Karakorum Highway, der China und Pakistan verbindet.
Diese Orte, oft gekennzeichnet durch herausforderndes Gelände, extremes Wetter oder hohe Verkehrsdichte, unterstreichen die vielfältigen Faktoren, die weltweit zu Straßengefahren beitragen. Die Streaming-Plattform Joyn präsentiert in ihrer Serie "Galileo X-Plorer" Inhalte, die diese gefährlichen Orte thematisieren.