BOND-Studie soll Unterstützung für Familien mit angeborenen Herzfehlern verbessern
Die neue klinische BOND-Studie testet neue Strategien zur Verbesserung des elterlichen Wohlbefindens und der kindlichen Entwicklung bei Diagnosen von Herzfehlern.

Eine neue multizentrische Studie, die BOND-Studie, zielt darauf ab, die Unterstützung für Familien zu verbessern, deren Neugeborene mit einem angeborenen Herzfehler (AVF) diagnostiziert werden. Die Studie, die über das Pediatric Heart Network durchgeführt und von Cincinnati Children's geleitet wird, wird 350 Familien über drei Jahre hinweg rekrutieren, um optimale Wege zur Unterstützung von Eltern und Säuglingen von der Diagnose bis zum ersten Lebensjahr zu untersuchen.
Angeborene Herzfehler betreffen jährlich etwa 40.000 Säuglinge in den USA. Für Eltern können die ersten Wochen nach einer Diagnose von Angst, Erschöpfung und Unsicherheit geprägt sein, oft verbunden mit intensiver Neugeborenenintensivpflege anstelle des üblichen Bindungsaufbaus.
Die BOND-Studie wird zwei primäre Interventionen untersuchen: HeartGPS, ein psychologisches Unterstützungsprogramm für Eltern, die eine vorgeburtliche Diagnose erhalten, und eine klinische Praxisrichtlinie zur Unterstützung des Stillens von Säuglingen während und nach der Intensivpflege.
Die Forscher hoffen, belastbare Daten über die Wirksamkeit dieser Interventionen zu gewinnen, um das erhöhte Risiko für Angstzustände und Depressionen anzugehen, das Eltern von Kindern mit AVF häufig erleben. Die Ergebnisse könnten klinische Leitlinien beeinflussen und die Bereitstellung wesentlicher Dienstleistungen für diese Familien prägen.