Bonprix setzt neue Nachhaltigkeitsziele bis 2031
Der Modehändler Bonprix aktualisiert seine Nachhaltigkeitsstrategie und setzt neue Ziele bis 2031. Der Fokus liegt auf vermehrter Nutzung bevorzugter Materialien, zirkulärem Produktdesign und klimafreundlicheren Prozessen in der Wertschöpfungskette.

Der Modehändler Bonprix hat seine Nachhaltigkeitsstrategie „positive choice“ aktualisiert, um den Anteil verantwortungsvoller produzierter Mode in über 25 Ländern zu erhöhen. Die neuen Ziele bis 2031 umfassen eine verstärkte Nutzung bevorzugter Materialien, die Anwendung von Prinzipien des zirkulären Produktdesigns sowie die Implementierung klimafreundlicherer Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf Transparenz: Bis Ende des Geschäftsjahres 2027/28 sollen wesentliche Produkte mit einem Digitalen Produktpass (DPP) ausgestattet sein, der die Rückverfolgbarkeit ermöglicht. Dieser Pass soll Informationen über Materialherkunft, Umweltauswirkungen und Pflegehinweise enthalten und Kunden bei fundierten Kaufentscheidungen unterstützen.
Bonprix verzeichnet bereits Fortschritte: Der Anteil bevorzugter Fasern in den Obermaterialien beträgt derzeit 70 Prozent, darunter recycelte Materialien und nachverfolgbare Baumwolle. Das Konzept des zirkulären Designs, das Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit fördert, wurde erfolgreich erprobt. Die Treibhausgasemissionen in der eigenen Geschäftstätigkeit wurden zwischen 2018 und 2023 um 39 Prozent gesenkt.
Die Strategieaktualisierung tritt mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. März 2025 in Kraft. Bonprix hat bereits Pilotprojekte für digitale Produktpässe, insbesondere für Denim-Produkte, erfolgreich durchgeführt und plant eine Ausweitung. Bis Ende 2031/32 sollen 70 Prozent der Hauptmaterialien aus bevorzugten Quellen stammen, mit dem Ziel, dies auf 100 Prozent auszuweiten. Zudem sollen vier von fünf Produkten nach den Prinzipien des zirkulären Designs gestaltet werden.