Bosch und RWTH Aachen kooperieren bei 3D-Umgebungsverständnis für Roboter
Robert Bosch GmbH arbeitet mit der RWTH Aachen zusammen, um KI-gestützte Lösungen für das 3D-Umgebungsverständnis autonomer mobiler Roboter zu entwickeln, insbesondere angesichts von Datenknappheit in industriellen Umgebungen.

Renningen, Deutschland – Robert Bosch GmbH kooperiert mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, um fortschrittliche Lösungen für die 3D-Umfelderkennung autonomer mobiler Roboter zu entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewältigung der Herausforderung durch Datenknappheit in industriellen Anwendungsszenarien.
Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, mobile Roboter mit einem tiefgreifenden KI-basierten 3D-Szenenverständnis auszustatten, um ihnen eine effektive Navigation und Operation in komplexen Umgebungen wie Fabriken und Lagern zu ermöglichen. Dies adressiert die Schwierigkeit, KI-Modelle zu trainieren, wenn große, annotierte Datensätze, wie sie im Bereich des autonomen Fahrens üblich sind, in der industriellen Robotik fehlen.
Die mehrjährige Kooperation, die von 2022 bis Ende 2025 läuft, konzentriert sich auf dateneffiziente Lernmethoden. Dazu gehören selbstüberwachtes Lernen und die Nutzung großer vortrainierter Modelle zur Entwicklung robuster Algorithmen, die für reale industrielle Anwendungen geeignet sind. Bosch Research unterstützt die Implementierung und Finanzierung der Forschungsprojekte.
Ziel ist es, neben wissenschaftlichen Publikationen, jungen Wissenschaftlern praktische Erfahrungen mit relevanten Fragestellungen der industriellen Robotik zu ermöglichen. Das übergeordnete Ziel ist die Beschleunigung der Entwicklung intelligenter autonomer Systeme, die intuitiver und effizienter mit menschlichen Arbeitskräften interagieren können.