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Technologie

Bosch feiert 20 Jahre Unfallforschung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Bosch blickt auf 20 Jahre Unfallforschung zurück und bringt Experten zusammen, um Erfolge zu würdigen und zukünftige Strategien zur Unfallverhütung zu diskutieren.

9. Juni 2026
Bosch feiert 20 Jahre Unfallforschung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Bosch feiert 20 Jahre Unfallforschung mit Fokus auf Verkehrssicherheit

Robert Bosch GmbH begeht das 20-jährige Bestehen seiner Unfallforschung und unterstreicht sein Engagement für die Verbesserung der globalen Verkehrssicherheit. Das Unternehmen veranstaltete ein Symposium auf seinem Campus in Renningen, das über 100 Forscher, Akademiker und Industriepartner zusammenbrachte, um die Errungenschaften des Fachgebiets zu reflektieren und zukünftige Herausforderungen zu diskutieren.

Die Unfallforschung von Bosch zielt primär darauf ab, Verkehrsunfälle zu verhindern und die Schwere von Verletzungen zu reduzieren. Die Forschung nutzt umfangreiche Daten, einschließlich Erkenntnissen aus dem deutschen Projekt "German In-Depth Accident Study" (GIDAS). Durch die Analyse realer Unfallhergänge und gesammelter Daten entwickelt und verfeinert Bosch Fahrzeugsicherheitssysteme, wie elektronische Stabilitätsprogramme (ESC) und Antiblockiersysteme (ABS) für Motorräder und E-Bikes.

Der Forschungsumfang erstreckt sich über Pkw hinaus auf eine breite Palette von Mobilitätsformen, darunter E-Bikes, Motorräder und Nutzfahrzeuge. Ziel ist es, Risiken besser zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer weltweit verbessern. Bosch hat seine Forschung auch durch die Analyse des allgemeinen Straßenverkehrs und von Daten aus Fahrerassistenzsystemen erweitert, was kontinuierliche Sicherheitsverbesserungen ermöglicht.

Die Unfallforschung von Bosch ist auch international ausgerichtet. Das Unternehmen hat Kooperationen in Ländern wie den USA, China und Thailand durchgeführt. In Thailand hat Bosch die Einrichtung der TIDAS-Datenbank (Thailand In-Depth Accident Science) unterstützt, die tödliche Unfälle nach wissenschaftlichen Standards dokumentiert. Dieser globale Ansatz unterstreicht Boschs Engagement für die Förderung der Sicherheit in verschiedenen Märkten.

Das 2006 initiierte Unfallforschungsprogramm hat sich zu einem Eckpfeiler der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Bosch entwickelt. Die Diskussionen auf dem Symposium zielen darauf ab, zukünftige Strategien zu gestalten, um den sich ständig weiterentwickelnden Herausforderungen und Anforderungen im Verkehrssektor zu begegnen.

Originalquelle: bosch.com