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Fertigung

Bosch blickt auf lange Umweltschutztradition seit Unternehmensgründung zurück

Das deutsche Technologieunternehmen Robert Bosch GmbH setzt sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts für Umweltschutz und Ressourcenschonung ein. Die ersten offiziellen Umweltschutzrichtlinien wurden 1973 eingeführt.

17. Oktober 2026
Bosch blickt auf lange Umweltschutztradition seit Unternehmensgründung zurück

Robert Bosch GmbH, das deutsche Technologieunternehmen, pflegt seit seiner Gründung eine Tradition des Umweltschutzes. Firmengründer Robert Bosch selbst ermahnte seine Mitarbeiter bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in den Werkstätten zur Wassersparsamkeit und zum sparsamen Umgang mit anderen Ressourcen. Diese frühe Betonung einer effizienten Ressourcennutzung wurde Teil der Unternehmenskultur.

Entscheidendere Schritte im Umweltengagement des Unternehmens erfolgten in den 1970er Jahren. Im Geschäftsbericht von 1970 wurde der Bereich „Umweltschutz“ in der Forschung und Entwicklung erstmals explizit erwähnt. Schwerpunkte lagen auf der Lärmminderung in Produktion und Produkten, der Abwasserreinigung sowie der Reduzierung schädlicher Emissionen durch Fortschritte in der Einspritztechnik.

Die ersten umfassenden Umweltschutzrichtlinien traten am 1. Januar 1973 in Kraft. Parallel dazu stiegen die Investitionen in den Umweltschutz konzernweit von Jahr zu Jahr. Zwar waren die steigenden Ausgaben maßgeblich durch die Notwendigkeit zur Einhaltung immer strengerer gesetzlicher Auflagen bedingt, Bosch war jedoch auch bestrebt, neue, umweltfreundlichere Geräte und Systeme zu entwickeln.

Der Umweltschutz beschränkte sich nicht nur auf interne Unternehmensaktivitäten, sondern wurde auch in die Produktentwicklung integriert. Bereits 1967 leistete Bosch mit der D-Jetronic, dem ersten elektronisch gesteuerten Benzin-Einspritzsystem, einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Autoabgasen.

Originalquelle: bosch.com