Bosch feiert 25 Jahre Beteiligung an deutscher Unfallforschung
Robert Bosch GmbH feiert sein 25-jähriges Engagement in der German In-Depth Accident Study (GIDAS). Eine Jubiläumsveranstaltung in Berlin unterstrich die zentrale Rolle des Projekts zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durch detaillierte Unfallanalysen.

Robert Bosch GmbH blickt auf 25 Jahre Beteiligung an der German In-Depth Accident Study (GIDAS) zurück, einem Forschungsprojekt, das seit 1999 Unfalldaten erfasst. Bisher wurden über 48.000 Unfälle mit Personenschaden in Deutschland katalogisiert. Bosch engagiert sich über den Verband der Automobiltechnischen Forschung (FAT) in Zusammenarbeit mit dem Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).
Bei einer Jubiläumsveranstaltung in Berlin kamen führende Persönlichkeiten zusammen, darunter Bundesverkehrsminister Volker Wissing und Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Die Veranstaltung betonte die essenzielle Bedeutung der detaillierten Unfallforschung für die Weiterentwicklung der Verkehrssicherheit und die Gestaltung von Vorschriften.
Das GIDAS-Projekt sammelt umfassende Daten, bis zu 3.500 Informationen pro Unfall. Diese Datenbasis war entscheidend für die Entwicklung zahlreicher Sicherheitsinnovationen, wie beispielsweise die Stabilitätskontrolle für Motorräder in Kurven oder Antiblockiersysteme (ABS) für Pedelecs. Bosch nutzt diese Daten seit fast zwei Jahrzehnten für seine Produktentwicklung.
Die Weiterentwicklung GIDAS 4.0 wird künftig neue Datenpunkte umfassen, die sich auf Elektromobilität, Konnektivität und zunehmende Automatisierung konzentrieren. Darüber hinaus werden langfristige Unfallfolgen und Verkehrspsychologie stärker berücksichtigt, um die fortwährende Relevanz des Projekts für zukünftige Mobilitätsanforderungen sicherzustellen.