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Fertigung

Bosch: 40 Jahre Entwicklung von Airbag-Steuergeräten

Robert Bosch GmbH entwickelt seit 40 Jahren Steuergeräte für Airbags in Fahrzeugen. Die erste Einheit ging 1980 in Serie, heutige Systeme analysieren Daten von bis zu 18 Sensoren.

27. Juli 2026
Bosch: 40 Jahre Entwicklung von Airbag-Steuergeräten

Robert Bosch GmbH blickt auf 40 Jahre Entwicklung von Steuergeräten für Fahrzeug-Airbags zurück. Die erste Patentanmeldung des Unternehmens für Airbag-Auslösesysteme erfolgte 1976, die Serienproduktion des Steuergeräts begann 1980.

Das erste Bosch-Steuergerät, ausgestattet mit einem Beschleunigungssensor, ermöglichte die zeitgenaue Auslösung von Airbags bei Kollisionen. Diese erste Generation, ab 1980 in Serie produziert, kam 1981 erstmals in der Mercedes-Benz S-Klasse zum Einsatz. Das System konnte einen Fahrer-Airbag und einen zweistufigen Beifahrer-Airbag oder eine entsprechende Anzahl von Gurtstraffern auslösen.

Die Grundidee des Airbags stammt aus den 1950er Jahren, doch die Notwendigkeit erhöhter Fahrzeugsicherheit wuchs mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen. Gesetzgebungsinitiativen des US-Verkehrsministeriums Ende der 1960er Jahre für passive Sicherheitssysteme trieben die Entwicklung der Airbag-Technologie voran.

Die Aufgabe des Bosch-Steuergeräts bestand darin, Unfälle präzise zu identifizieren, deren Schweregrad zu bewerten und Airbags sowie Gurtstraffer im richtigen Moment auszulösen. Die neueste Generation der Bosch-Airbag-Steuergeräte, inzwischen in der 12. Ausführung, analysiert Daten von bis zu 18 externen Beschleunigungs- und Drucksensoren und steuert bis zu 48 Rückhaltesysteme. Airbags stellen in Kombination mit Sicherheitsgurten das effektivste passive Sicherheitssystem in Fahrzeugen dar und sind heute in den meisten Ländern vorgeschrieben.

Originalquelle: bosch.com