Bosch erhält 225 Millionen Dollar vom US-Handelsministerium für Halbleiterproduktion
Bosch erhält 225 Millionen Dollar direkte Finanzmittel vom US-Handelsministerium zur Unterstützung einer 2-Milliarden-Dollar-Investition in die Halbleiterproduktion in Roseville, Kalifornien.

Roseville, Kalifornien – Bosch erhält bis zu 225 Millionen Dollar direkte Finanzmittel vom US-Handelsministerium zur Unterstützung einer Investition von rund 2 Milliarden Dollar, die darauf abzielt, das Werk in Roseville, Kalifornien, für die Produktion von Siliziumkarbid (SiC)-Halbleitern umzurüsten. Das Unternehmen hat die Beispielproduktion vor Ort aufgenommen, die kommerzielle Fertigung soll 2026 beginnen.
Die Finanzierung ist Teil einer breiteren Initiative der US-Regierung, die Widerstandsfähigkeit der Halbleiterlieferkette des Landes zu stärken und die heimische Produktion zu fördern. Das Werk in Roseville, das über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Halbleiterfertigung verfügt, durchläuft eine bedeutende Entwicklung, um SiC-Halbleiter mit modernsten Prozessen und Ausrüstungen zu produzieren und zu testen.
Die Investition zielt darauf ab, die Markteinführungszeit für neue SiC-basierte Chips zu beschleunigen, indem die bestehende Fertigungsexpertise und Infrastruktur in Roseville genutzt wird. Bosch plant, bis 2031 insgesamt bis zu 7,5 Milliarden Dollar in seine US-Betriebe zu investieren.
Siliziumkarbid-Chips werden für Elektrofahrzeuge und zukünftige Mobilitätssysteme immer wichtiger, da sie höhere Spannungen und Temperaturen effizienter verarbeiten und somit größere Reichweiten und schnellere Ladezeiten für batterieelektrische Fahrzeuge ermöglichen. Bosch erwarb die Halbleiterfabrik in Roseville im August 2023 und hat seitdem mit der Umgestaltung des Standorts begonnen.