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Fertigung

Bosch stellte in den 1920er Jahren auf Fließbandfertigung um

Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit nach dem Ersten Weltkrieg zu sichern, modernisierte Bosch seine Produktion durch die Einführung der Fließbandfertigung.

3. November 2026
Bosch stellte in den 1920er Jahren auf Fließbandfertigung um

Nach 1923 leitete die Robert Bosch GmbH im Stuttgarter Werk eine grundlegende Umstrukturierung der Produktionsabläufe ein. Das Unternehmen verabschiedete sich von der traditionellen Werkstattfertigung, bei der Zwischenprodukte zwischen verschiedenen Stationen gelagert und transportiert werden mussten, und stellte auf ein System der Gruppenfertigung und Fließbandmontage um.

Zuvor war die Fertigung durch lange Transportwege und hohe Lagerbestände geprägt, was angesichts neuer, preisgünstigerer Konkurrenten nach dem Ersten Weltkrieg die Wirtschaftlichkeit gefährdete. Bosch sah sich gezwungen, die ineffizienten Prozesse zu straffen, um die Kosten der Produktion zu senken.

Das Unternehmen orientierte sich dabei an den Ansätzen des Scientific Managements, das unter anderem durch die US-Automobilindustrie bekannt geworden war. Durch die Standardisierung von Arbeitsschritten und die räumliche Zusammenlegung von Maschinen optimierte Bosch die Durchlaufzeiten und erhöhte die Produktivität, was die Basis für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bildete.

Originalquelle: bosch.com