Bouygues Construction erhält erweiterten Auftrag über 1,2 Mrd. Euro für australisches Rechenzentrum
Bouygues Constructions australische Tochtergesellschaft A W Edwards hat einen erweiterten Vertrag im Wert von 1,2 Milliarden Euro mit AirTrunk für den Hyperscale-Rechenzentrum-Campus SYD3 in Western Sydney erhalten. Das Projekt wird über 400 MW Kapazität unterstützen.

Bouygues Construction, vertreten durch seine australische Tochtergesellschaft A W Edwards, hat einen erweiterten Vertrag im Wert von 1,2 Milliarden Euro mit dem Spezialisten für Hyperscale-Rechenzentren, AirTrunk, unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst die fortlaufende Realisierung des SYD3-Campus im australischen Western Sydney.
Das Projekt wird die Entwicklung von Rechenzentrumskapazitäten von mehr als 400 Megawatt (MW) ermöglichen. Diese Erweiterung zielt darauf ab, die digitale Infrastruktur Australiens angesichts der wachsenden Nachfrage nach Cloud Computing, künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Dienstleistungen für Unternehmen zu stärken. Die SYD3-Erweiterung ist Teil der umfassenderen Investitionen von AirTrunk in Australien, wo das Unternehmen bereits über 6,4 Milliarden Euro in vier Standorten investiert hat.
Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Monat beginnen, die Fertigstellung ist für Mitte 2028 geplant. Das Projekt wird voraussichtlich erhebliche Arbeitsplätze schaffen, mit prognostizierten 10.000 Arbeitsplätzen während der gesamten Bauphase. Zu den Umweltaspekten zählen die Verwendung von CO2-armem Beton und 100 % in Australien hergestelltem Bewehrungsstahl, wobei 90 % des nicht gefährlichen Bauschutts durch eine Kreislaufwirtschaftslösung von Deponien ferngehalten werden sollen.
Diese Entwicklung wird wesentliche Datenspeicher- und Verarbeitungskapazitäten bereitstellen, die Australiens wachsende digitale Wirtschaft unterstützen und langfristige wirtschaftliche Vorteile für die Region Western Sydney bieten, einschließlich Möglichkeiten für Lieferketten und lokale Wirtschaftsaktivitäten.