Bouygues steigert Umsatz 2023 um 26 % auf 56 Mrd. Euro
Der Bouygues-Konzern meldete für 2023 einen Umsatzanstieg von 26 % auf 56 Milliarden Euro, hauptsächlich getrieben durch die Integration von Equans.

Der französische Mischkonzern Bouygues hat am Dienstag seine Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2023 vorgelegt. Der Umsatz stieg um 26 % auf 56 Milliarden Euro. Wesentlich zu diesem Wachstum beigetragen hat die Integration von Equans, einem Unternehmen für Energiedienstleistungen, das von Bouygues übernommen wurde.
Der operative Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit (COPA) erhöhte sich um 19 % auf 2,41 Milliarden Euro. Verglichen mit den Pro-forma-Zahlen für 2022, die Equans bereits einschlossen, legte der Umsatz um 3 % und das COPA um 11 % zu. CEO Olivier Roussat zeigte sich zufrieden mit der Leistung aller Geschäftsbereiche, mit Ausnahme von Bouygues Immobilier, dessen Ergebnisse durch schwierige Marktbedingungen in Frankreich beeinträchtigt wurden.
Equans erreichte seine Finanzziele für 2023 mit einer COPA-Marge von 2,9 % und einer Cash-Conversion-Rate von 86 %. Die Nettofinanzverschuldung des Konzerns reduzierte sich deutlich auf 6,3 Milliarden Euro zum Jahresende 2023, von 7,5 Milliarden Euro Ende 2022.
Bouygues erzielte 2023 auch Fortschritte bei seinen Nachhaltigkeitszielen (CSR). Bouygues Construction, Bouygues Immobilier und TF1 erhielten Zertifizierungen der Science Based Targets initiative (SBTi), womit nun fünf von sechs Geschäftsbereichen zertifiziert sind. Equans strebt die Zertifizierung für 2024 an. Der Auftragsbestand im Bausektor ist gestiegen und bietet eine gute Sicht auf zukünftige Aktivitäten.
Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,90 Euro pro Aktie für 2023 vor, eine Erhöhung um 0,10 Euro gegenüber dem Vorjahr. Für 2024 erwartet Bouygues eine weitere Ergebnisverbesserung bei Equans, während das Unternehmen weiterhin mit herausfordernden Marktbedingungen im Immobiliensektor rechnet.