Bouygues: Ergebnissteigerung in den ersten neun Monaten 2018
Die Bouygues-Gruppe meldete für die ersten neun Monate 2018 einen Nettogewinn von 772 Millionen Euro, was einem Anstieg von 83 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz der Gruppe stieg um 6 %.

Der französische Mischkonzern Bouygues meldete für die ersten neun Monate 2018 eine deutliche Ergebnissteigerung. Der Nettogewinn, der dem Konzern zurechenbar ist, erreichte 772 Millionen Euro, ein Anstieg um 83 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Der Konzernumsatz stieg um 6 % auf 25,2 Milliarden Euro.
Das Baugeschäft des Unternehmens verzeichnete Ende September 2018 einen Rekordauftragsbestand von 33,8 Milliarden Euro, 13 % mehr als im Vorjahr. Die Ergebnisse von Bouygues Telecom haben sich in einem wettbewerbsintensiven Telekommunikationsmarkt erheblich verbessert, und die Werbeeinnahmen von TF1 stiegen im dritten Quartal um 7 %.
Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sank jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 933 Millionen Euro auf 820 Millionen Euro. Dieser Rückgang wurde auf Schwierigkeiten bei der Fertigstellung von drei Projekten im Bausektor und auf Herausforderungen in den spezialisierten Aktivitäten von Colas in Frankreich zurückgeführt. Bouygues Telecom und TF1 zeigten eine positive Entwicklung.
Bouygues bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2018 und erwartet, dass das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen stabil oder leicht niedriger als 2017 ausfallen wird. Das Unternehmen rechnet mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses und der Marge im Bausektor, zeigt sich jedoch zuversichtlich hinsichtlich seiner starken Position auf dem globalen Baumarkt. Bouygues Telecom wird voraussichtlich sein profitables Wachstum fortsetzen.