Bouygues verzeichnet 2021 wieder Wachstum
Der Bau- und Medienkonzern Bouygues hat seine Jahresergebnisse für 2021 vorgelegt und dabei seine Finanzziele erreicht oder übertroffen. Eine Dividendenerhöhung ist geplant.

Der französische Mischkonzern Bouygues hat seine Jahresergebnisse für 2021 veröffentlicht und meldet die Rückkehr auf den Wachstumspfad. Der Umsatz des Konzerns erreichte 37,6 Milliarden Euro und lag damit nur knapp unter dem Niveau von 2019. Das operative Ergebnis stieg auf 1,7 Milliarden Euro und übertraf damit die eigenen Prognosen für das Jahr.
Bouygues kündigte zudem an, die Dividende auf 1,80 Euro pro Aktie erhöhen zu wollen, was das Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens unterstreicht. Die Nettoverschuldung des Konzerns ist auf einen historischen Tiefstand von 941 Millionen Euro gesunken, was seine finanzielle Stabilität und Investitionsfähigkeit stärkt.
Im Laufe des Jahres 2021 ergriff Bouygues zwei strategisch wichtige Gelegenheiten: die Übernahme von Equans positioniert den Konzern als globalen Marktführer im Bereich der multitechnischen Dienstleistungen, während die geplante Fusion von TF1 und M6 eine bedeutende französische Mediengruppe schaffen soll. Diese Schritte sollen die Widerstandsfähigkeit und strategische Reichweite des Unternehmens erhöhen.
Für 2022 erwartet der Konzern eine weitere Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses im Vergleich zu 2021. Diese Prognosen berücksichtigen keine weiteren Verschlechterungen aufgrund von Covid-19 oder die Auswirkungen der Übernahme von Equans und der Fusion von TF1 und M6.