Schließung der digitalen Kluft könnte Billionen an globalem BIP-Wachstum generieren
Ein neuer Bericht legt nahe, dass die Verringerung der Ungleichheit bei digitalen Kompetenzen Billionen von Dollar an globalem BIP-Wachstum freisetzen könnte.

GSMA Intelligence hat in Zusammenarbeit mit Huawei auf der UNESCO Digital Learning Week einen neuen Bericht veröffentlicht. Demnach sind 38 Prozent der Weltbevölkerung, fast zwei Milliarden Menschen, immer noch nicht mit dem Internet verbunden.
Der Bericht "The Mobile Economy 2026" argumentiert, dass die Überbrückung der digitalen Kluft nicht nur eine soziale Notwendigkeit, sondern auch eine bedeutende wirtschaftliche Chance darstellt. Die Analyse schätzt, dass die Förderung digitaler Gleichheit bis 2027 1,7 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft beitragen könnte.
Hauptbarrieren für die Konnektivität sind laut Bericht Länder mit niedrigem Einkommen, Gebiete mit unzureichender Mobilfunknetzabdeckung sowie Frauen und ältere Menschen, die in der digitalen Welt oft unterrepräsentiert sind.
Ein Sprecher von Huawei betonte das Engagement des Unternehmens zur Unterstützung globaler Initiativen für digitale Inklusion durch Investitionen in Infrastruktur und Bildungsprogramme, in der Überzeugung, dass Technologie Menschen verbinden und neue Möglichkeiten schaffen kann.