Anlegerklage gegen Bright Minds Biosciences nach FDA-Stopp geprüft
Die Kanzlei SueWallSt untersucht mögliche Wertpapierverstöße bei Bright Minds Biosciences, nachdem die FDA eine klinische Phase-2-Studie vorübergehend gestoppt hat.

Die Anwaltskanzlei SueWallSt leitet eine Untersuchung gegen Bright Minds Biosciences (NASDAQ: DRUG) ein, nachdem der Aktienkurs des Unternehmens infolge einer regulatorischen Entscheidung stark nachgab. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für die geplante Phase-2-Studie des Epilepsiemittels BMB-101 eine teilweise klinische Aussetzung verhängt.
Die FDA begründete die Maßnahme mit Toxizitätsbefunden bei Mäusen sowie unzureichenden Daten zur Pharmakokinetik und zur Toxizität bei Jungtieren, die für die Einbeziehung pädiatrischer Patienten erforderlich wären. Bright Minds Biosciences teilte mit, dass man die Auslegung der Daten durch die FDA nicht teile, räumte jedoch ein, dass möglicherweise weitere Untersuchungen erforderlich seien.
Gegenstand der Untersuchung ist die Frage, ob das Unternehmen den Markt durch irreführende Angaben über den Status und die Datenbasis von BMB-101 getäuscht hat. Investoren, die durch den Kursrückgang Verluste erlitten haben, prüfen derzeit ihre rechtlichen Möglichkeiten auf Schadensersatz, unabhängig davon, ob sie die Aktien noch halten oder bereits verkauft haben.